Archiv der Kategorie: Schreibimpulse

Schreiben auf Reisen – zwei Ratgeber und ein Seminar

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Sommerzeit ist Reisezeit. Und wer gern schreibt, hält seine Erlebnisse nicht nur im Bild, sondern auch im Text fest. Die folgenden beiden Bücher halten eine Menge Tipps und Anregungen bereit. Weiterlesen

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Schreiben in der Kölner Flora

Flora_GebaeudeGenießen Sie einen Frühlingsmorgen mit allen Sinnen, suchen Sie Ihren Lieblingsplatz im Iris-, Heilpflanzen- oder Gebirgsgarten und lassen Sie sich von betörendem Blumen­duft, Vogelgezwitscher und Blätterrauschen Gedichte oder Prosatexte in die Feder diktieren. Erfahren Sie außerdem, wie Goethe und andere Dichter den symbolischen Gehalt von Blüten und Blättern für die literarische Gestaltung nutzten. Und mit ganz viel Glück finden Sie Ihre ganz persönliche blaue Blume.

Schreibtipp


Suche nach der blauen Blume
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Mini-Bilderbücher schreiben und gestalten

Mini-Bilderbücher waren das Thema eines Samstagsseminars im Rahmen von „Köln spezial„. Die Idee dazu verdanke ich der Künstlerin Petra Paffenholz. Mit einer einfachen Falttechnik lässt sich ein Blatt Papier in ein Minibuch für Kinder oder Erwachsene verwandeln. Wenn Sie es nachmachen möchten: Hier wird es erklärt.

Ein Minibuch besteht also aus acht Seiten (Erweiterungen sind möglich), nimmt man DIN-A3-Blätter, haben die Seiten Oktavheft-Format. Gerade diese Begrenzung macht es spannend, den Inhalt entsprechend auszuwählen und zu reduzieren. Weiterlesen

Schreiben im Museum für Angewandte Kunst in Köln

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Museen sind eine unerschöpfliche Fundgrube für Geschichten, Gedichte, Beschreibungen und Reflexionen. Das gilt insbesondere für das Museum für Angewandte Kunst in Köln. Weiterlesen

Weihnachtsschreibtipp: Was die Christbaumkugel erzählt

Sie haben Weihnachten oder zwischen den Jahren endlich Zeit zum Schreiben, suchen aber noch nach einer Idee?

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Dann hören Sie doch einfach mal auf das, was Ihnen eine Kugel an Ihrem Weihnachtsbaum erzählt. Oder der Nussknacker aus dem Erzgebirge. Es kann auch eine der Krippenfiguren sein oder ein einfacher Tannenzweig oder – ich bin sicher, es gibt genügend Gegenstände in Ihrem Umfeld, die liebend gern mit Ihnen plaudern. Mancher kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Die große Silberkugel schmückte möglicherweise bereits das Weihnachtszimmer der Großeltern, der Nussknacker stand vorher in einer Bude auf dem Weihnachtsmarkt, die Tanne wuchs über viele Jahre im Wald heran.

Und was mag die Christbaumkugel alles beobachtet haben von ihrem Aussichtspunkt? Wie viel Freude und vielleicht auch Kummer? Was alles hat sich in ihrer Oberfläche gespiegelt, wer hielt sie in Händen, wer brachte sie beinahe zu Fall? Und wie und wo verbringt sie die vielen Wochen, in denen sie nicht am Weihnachtsbaum ihre Glanzrolle spielt? Lauschen Sie auch auf die Geschichten, die Ihnen die Christbaumkugel über ihre Mitstreiter erzählt. Sie erfahren bestimmt ganz erstaunliche Dinge. Sicher lästert sie über die Arroganz der Christbaumspitze, berichtet von Rangeleien um die besten Plätze (gut sichtbar, aber nicht zu dicht unter tropfenden Kerzen) und von der unvermutet auftauchenden Konkurrenz aus Holz, Filz oder gar Plastik (!) und schildert ihre Angst davor, dass ein Wechsel des Farbkonzepts (»dieses Jahr schmücken wir alles in Rot«) ihrer Karriere ein ebenso plötzliches wie unrühmliches Ende bereiten könnte.

Ich wünsche Ihnen glückliche Weihnachten mit vielen schönen Geschichten!

 

 

Auf DADAs Spuren

Es war ein großartiges Geburtstagsfest. Im Atelier der Künstlerin Petra Paffenholz trafen sich am 3. März 2016 sieben Schreibbegeisterte, um das hundertjährige Bestehen des Dadaismus auf kreative Weise zu feiern. Als Beginn der Bewegung gilt gemeinhin der 5. Februar 1916, an dem das »Cabaret Voltaire« in Zürich gegründet wurde.

Wir spielten mit dem Zufall, produzierten Nonsens und jonglierten mit Buchstaben, Silben und Wörtern. Es machte unheimlich viel Spaß, ein dadaistisches Gedicht nach Tristan Tzara zu schreiben. Wir folgten seiner Anweisung: Die Wörter eines Zeitungsartikels ausschneiden, in eine Tüte geben, ordentlich schütteln und dann Wort für Wort wieder herausnehmen und abschreiben bzw. hintereinanderlegen. Fertig ist das Gedicht. So wird man nach Tzara zu einem »unendlich originellen Schriftsteller«.

Ebenso vergnüglich war es, Kühlschrankpoesie aus einem Häufchen Silben und Wörtern zu gestalten oder Collagen, für die Herta Müllers Collagenkunst uns wunderbare Beispiele lieferte.

 

Komischerweise fiel es gar nicht so leicht wie gedacht, wirklich sinnfreie Texte zu schaffen. Der Mensch scheint ein tiefes Bedürfnis nach Bedeutung zu haben. Ich ertappte mich dabei, dass sich bei der Durchsicht von Illustrierten immer wieder nach Zusammenhängen suchte und Wörter ausschnitt, die auf irgendeine Weise zueinanderpassten. Dabei entsprach genau das eben nicht den Intentionen der Dadaisten.

Und wie haben Sie den DADA-Geburtstag gefeiert?

Schreiben: Sinnenrausch Weihnachtsmarkt

Weihnachtsgeschichten-30Weihnachtsmärkte berauschen mit Lichterglanz, Mandelduft und Glockenklang. Zwischen den geschmückten Buden warten zahllose wunderbare Schreibideen. Wie wäre es, wenn Sie Ihre Lieben in diesem Jahr mit einer selbst verfassten Weihnachtsgeschichte überraschen? Vielleicht sind Sie sogar in der nächsten Anthologie »Weihnachtsgeschichten am Kamin« mit einem eigenen Beitrag vertreten.
Ein adventlicher Schreibabend in Köln stimmt Sie ein. Mit geschärften Sinnen bummeln Sie zunächst über den »Markt der Engel«. Dabei finden Sie ganz sicher Stoff für Ihre ganz spezielle Weihnachtsgeschichte. Die können Sie anschließend im Schreibraum in der Schönsteinstraße gestalten und in gemütlicher Runde bei Punsch, Gebäck und Kerzenschein vorstellen. Bitte melden Sie sich bis zum 1. Dezember 2016 telefonisch (0221 4856490) oder per E-Mail an. Ich freue mich auf Sie!
Termin: Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17–21 Uhr, 30 Euro (inkl. Punsch und Gebäck)
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln-Zentrum. Fortsetzung des Seminars: Schönsteinstraße 12A, 50825 Köln-Ehrenfeld

Weihnachtsgeschichten-30Wenn Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, das der ganzen Familie Spaß macht, dann empfehle ich Ihnen diese Anthologie mit Weihnachtsgeschichten, die jetzt zum dreißigsten Mal erschienen ist. 47 Geschichten sind es diesmal, alle bestens zum Vorlesen geeignet. Sie erzählen von Weihnachten früher und heute, manchmal ein bisschen sentimental, manchmal nachdenklich, manchmal witzig, aber immer stimmungsvoll und mit viel Gefühl. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen die Texte von Petra Daniels, Liz Echelmeyer und Anja Puhane.