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Stilistico Schreibkultur: Schreibseminare 2018

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Das Programm von Stilistico Schreibkultur für 2018 finden Sie auf meiner neu gestalteten Website.

Lassen Sie sich an schöne Orte in Deutschland entführen. Vergessen Sie den Alltag und tauchen Sie für ein paar Tage in fiktive Welten ein, die Sie selbst entwickeln. Im Schreibseminar verwirklichen Sie Ihre eigenen Schreibpläne oder lassen sich von vielfältigen Impulsen anregen. Nebenbei können Sie vorzügliche Hotels, feine Menüs und entspannende Spaziergänge oder Wellnessangebote genießen.

Es erwarten Sie beliebte und bewährte Reiseziele: In Ahrweiler können Sie Kurzgeschichten oder Lebensgeschichten schreiben und in Hillesheim Kriminalromane oder Kriminalerzählungen. Die Schreibwerkstätten in Binz und Leverkusen bieten Gelegenheit zu intensivem Austausch. Besondere Inspiration verspricht das Schreibseminar im Park des Fürsten Pückler in Bad Muskau.

Mein Angebot für den kleinen Schreibhunger zwischendurch habe ich erweitert. Sie haben die Wahl zwischen halb- oder ganztägigen Schreibseminaren zu speziellen Themen. Im Schreibsalon in Ehrenfeld, in Cafés, Parks und anderswo. Geschmack, Duft, Kunstwerke, Blumen und Erinnerungen beflügeln Ihre Schreibfantasie ganz sicher.

Und schließlich können Sie auf literarischen Spaziergängen durch Köln Schriftsteller und Dichterinnen und die Schauplätze ihres Lebens und kulturellen Wirkens entdecken.

Nähere Informationen zu allen Angeboten finden Sie auf  www.Stilistico.de. Wenn Sie lieber in einem Prospekt blättern möchten, senden Sie mir doch einfach eine E-Mail mit Ihrer Anschrift oder rufen Sie mich an. Sie erhalten dann umgehend ein druckfrisches Exemplar.

Sehen wir uns im nächsten Jahr? Ich freue mich auf Sie!

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Schreiben im Museum für Angewandte Kunst in Köln

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Museen sind eine unerschöpfliche Fundgrube für Geschichten, Gedichte, Beschreibungen und Reflexionen. Das gilt insbesondere für das Museum für Angewandte Kunst in Köln.

Hier findet am Donnerstag, 2. Februar 2017, von 16 bis 19 Uhr ein Schreibseminar statt. Kosten: 20 Euro (plus Eintritt 10 Euro, den an diesem Tag nur Nichtkölner zahlen müssen). Bitte melden Sie sich per E-Mail (Schikorsky@Stilistico.de) oder telefonisch an (0221 4856490) – Ich freue mich auf Sie!

Das MAKK ist mit seinen Exponaten aus 800 Jahren europäischen Kunsthandwerks und Designs eine der bedeutendsten Sammlungen in Deutschland. Gezeigt werden Schmuck, Geschirr, Gläser, Besteck, Luxus- und Zierobjekte, Möbel und Kleinplastik und vieles mehr. Dazu gehören großartige Kunstwerke wie die „Madonna mit Kind“ (1495) von Tilmann Riemenschneider, aufwendig gestaltete Intarsienmöbel als Zeugnisse großartiger Handwerkskunst und auch manch skurriler Gegenstand wie etwa Genever-Kannen in Form von Mann und Frau.

Schreibtipp  Jedes einzelne Objekt kann zahllose Geschichten erzählen. Wer mag das venezianische Flügelglas geblasen und verziert haben? Wie viel mag der Glasbläser verdient haben? Wie hat er gelebt? Wer hat das Glas gekauft? Aus welchem Anlass? Wer hat was daraus getrunken?  Wie ist es von Venedig nach Köln gekommen? Und was könnte in Zukunft noch mit ihm geschehen? Was würde das Glas selbst über seine Abenteuer und Erlebnisse erzählen? Über die Lippen, die seinen Rand berührten, die Finger in Seidenhandschuhen, die seinen Stiel umfassten, die schwieligen Hände, die es spülten und polierten. Und was alles lässt sich über seine Schönheit schreiben: Die  Zartheit der Gestalt, die Symmetrie der Verzierungen, die fein abgestimmten Blau- und Grüntöne.

Wer hat an dem Schreibtisch aus dem 15. Jahrhundert gesessen? In welchem Flur stand die Uhr von 1792 und wie mag sie geklungen haben? Welche Tafel schmückte das Prunkgeschirr aus Paris? So lässt sich unendlich weiterfragen. Es bleibt Ihrer Fantasie überlassen, die Geschichten dazu zu finden und aufzuschreiben. Viel Spaß dabei!

Sinnenrausch Weihnachtsmarkt – Schreibseminar

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Weihnachtsmärkte berauschen mit Lichterglanz, Mandelduft und Glockenklang. Sie laden dazu ein, mit allen Sinnen zu schreiben. Im letzten Jahr sind sehr eigenwillige Texte entstanden, die auch etwas von dem Widerspruch zwischen Hektik und Kommerz auf der einen Seite und dem Wunsch nach festlicher Stimmung und Harmonie auf der anderen Seite ausdrückten. Ich freue mich, wenn Sie diesmal dabei sind.

Lassen Sie sich inspirieren. Bummeln Sie mit offenen Ohren und Augen über den »Markt der Engel« in Köln, achten Sie auf Gerüche, Geräusche und Ihre Empfindungen. Dabei entdecken Sie ganz sicher Stoff für eine besondere Weihnachtsgeschichte.
Die können Sie anschließend im Schreibraum in der Schönsteinstraße gestalten und in gemütlicher Runde bei Punsch, Gebäck und Kerzenschein vorstellen.
Ihr Schreibzeug bringen Sie bitte mit (Heft oder Block, Stift, Laptop etc.).
Bitte melden Sie sich an: 0221-4856490 oder Schikorsky@Stilistico.de

Donnerstag. 1. Dezember 2016, 3–8 Teilnehmer
17–21 Uhr, 30 Euro (inkl. Punsch und Gebäck)
Leitung: Isa Schikorsky 

Treffpunkt: Mayersche Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln-Zentrum.
Fortsetzung des Seminars: Schönsteinstraße 12A, 50825 Köln-Ehrenfeld

Schreiben auf Rügen

binz-april-07-(36)Ich freue mich schon sehr. Anfang Oktober geht es wieder nach Rügen. Die Insel ist im Laufe der letzten zehn Jahre fast so etwas wie eine zweite Heimat für mich geworden, vor allem eine Schreibheimat. Nirgendwo sprudeln die Gedanken besser und fließen die Sätze leichter zu Geschichten und Sachtexten zusammen. Nötig ist nur ein Arbeitsplatz mit Meerblick, und davon gibt es in den zahlreichen Ferienwohnungen entlang der Promenade von Binz jede Menge (in der Nebensaison auch durchaus bezahlbare). Und wenn der Kopf eine Pause braucht, mache ich einen langen Strandspaziergang, immer am Ufersaum entlang. Ganz oft entwirren sich dabei verknäulte Ideenfäden und ordnen sich wie von selbst zu logisch strukturierten Gedankensträngen.

SchreibtippWunderbarer Nebeneffekt: Meist bringe ich vom Strand etwas mit: eine Möwenfeder oder einen glattgeschmirgelten Handschmeichler-Stein etwa. Von solchen Dingen kann man sich sehr gut zum Schreiben anregen lassen. So geht’s:

Schreiben zu Fundstücken

BuchMeerBringen Sie von Ihren Spaziergängen Fundstücke mit. Zu entdecken gibt es viel: Steine, Muscheln oder Schwemmholz am Strand, Pilze, Borken, Moose im Buchenwald der Granitz, Blumen und Gräser auf den Wiesen und an den Feldrainen. Wählen Sie ein Fundstück aus, legen Sie es vor sich auf den Tisch und betrachten Sie es ausgiebig, mindestens fünf Minuten, besser länger. Nehmen Sie es in die Hand, betasten Sie es, riechen Sie daran. Vielleicht ist sogar etwas zu hören? Machen Sie sich Notizen. Suchen Sie bei einem offensichtlich schönen Gegenstand nach dem Makel, der Delle, dem Fehler. Wirkt das Fundstück auf den ersten Blick unansehnlich, suchen Sie nach dem verborgenen Reiz, dem faszinierenden Detail. Welche Erinnerungen oder Assoziationen verbinden Sie mit dem Gegenstand? Welche Gefühle weckt er? Lassen Sie Ihre Notizen auf sich wirken und gestalten Sie daraus eine Beschreibung.

Lust zum Schreiben am Meer?

Wenn Sie im Oktober noch ein paar Tage Zeit haben (genauer gesagt vom 06. bis 10.10.), Sehnsucht nach dem Meer verspüren und Lust zum Schreiben haben, dann kommen Sie doch einfach mit: In der Literaturwerkstatt auf Rügen sind noch zwei Plätze frei.

Und wenn Sie nach weiteren Anregungen zum Schreiben an inspirierenden Orten Ausschau halten, dann ist Kreativ unterwegs das richtige Buch für Sie. Eine Leseprobe mit fünf Schreiborten erhalten Sie als E-Book gratis.

Lieblingsplätze zum Schreiben

WoerlitzWo schreiben Sie am liebsten? Mit Block und Stift hatte man schon immer große Freiheit bei der Ortswahl, und seit es  Laptop und Tablet gibt, ist sie auch für die elektronischen Schreiber fast grenzenlos. In meiner Vorstellung sehe ich mich gern in den schicksten Cafés der Stadt sitzen, Cappuccino schlürfen und nebenbei die raffiniertesten Geschichten ins Laptop zu zaubern. In der Realität bleibt es meist beim häuslichen Schreibtisch mit Blick aufs Altenheim gegenüber, sicher nicht der kreativste Ort, aber der gewohnte. An kreativem Potenzial übertroffen wird er nur vom (leider seltenen) Schreiben mit Blick auf die Ostsee.

Oft scheint Ruhe ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl des Orts zu sein. Doch es gibt auch Autoren, die umgeben von Lärm und Trubel die besten Ideen haben. Erich Kästner zum Beispiel schrieb bevorzugt in Cafés und Bars. Und dann gibt es diejenigen, die in der nüchternen Atmosphäre eines Seminarraums und in sehr begrenzter Zeit wunderbare Texte produzieren, zu Hause dagegen nicht recht ins Schreiben finden. Und natürlich gibt es diejenigen, bei denen es genau anders herum funktioniert.

ArbeitsplatzDoch egal, ob es ein Platz mit persönlichen Erinnerungsstücken ist, ein vollgekramter Küchentisch, ein leerer Büroschreibtisch oder ein wackliger Klapptisch unterm Apfelbaum, entscheidend ist, dass es der Ort ist, der zu Ihnen und Ihrer Art zu schreiben am besten passt. Wenn Sie unsicher sind, probieren Sie einfach verschiedene Möglichkeiten aus. Marcel Proust zum Beispiel hat bevorzugt im Bett geschrieben.

Ich freue mich, etwas über Ihre Lieblingsschreibplätze zu erfahren.