Archiv der Kategorie: Aus dem Lektorat

Auf zur Buchmesse?

Buchmesse

Auf nach Frankfurt zur Buchmesse! Endlich Lektoren persönlich kennenlernen. Sie fragen, warum man noch immer keine Antwort aufs eingesandte Manuskript erhalten hat, oder das Manuskript direkt am Stand überreichen. Das spart Porto und man kann sogleich im Gespräch über die Absichten und Qualitäten seines Werkes Auskunft geben. Stopp! Weiterlesen

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Vor- und Nachteile von Anthologien

Anthologie

»Anthologie, Sammlung von einzelnen, ursprünglich nicht zusammengehörigen Texten, […] vorzugsweise […] Gedichte oder andere kürzere Texte«, schreibt Volker Meid im Sachwörterbuch zur deutschen Literatur (1999) und erklärt weiter, dass der griechische Begriff »anthologia« ebenso wie der lateinische Name »florilegium« im Deutschen »Blütenlese« bedeutet. Solche Blütenlesen haben eine besondere Bedeutung für Autoren am Beginn ihrer Laufbahn. Denn sie bieten neben den Literaturzeitschriften eine weitere Möglichkeit zur Publikation, wenn die eigenen Texte noch keine Bücher füllen. Weiterlesen

Der Buchmarkt für Kinder- und Jugendliche

Kinder-und-JugendliteraturDavon träumen alle, die Bücher für Erwachsene veröffentlichen möchten: von einem Verzeichnis, in dem sich die Verlage mit ihren Programmen vorstellen, in dem Ansprechpartner und Adressen genannt, Tipps und Tricks für Autoren und Illustratoren zu finden sind. Wer Kinderbücher schreibt, kann ein solches Hilfsmittel nutzen. Kinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z erschien viele Jahre lang als Broschüre, seit 2016 liegt das Verzeichnis nur noch als Online-Plattform vor (www.kinder-jugendbuch-verlage.de). Dadurch bleibt es zwar leichter auf dem jeweils neusten Stand, ist aber umständlicher zu handhaben. Herausgegeben wird es von der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendbuch­verlage. Weiterlesen

Fluch und Segen: die Rückblende

RueckblendeDas Image der Rückblende ist zwiespältig. Mein Eindruck: Autoren lieben sie, Lektoren ist sie ein Dorn im Auge, vor allem, wenn zeitlich zurückgesprungen wird, ehe die Geschichte überhaupt richtig begonnen hat. Anna ging durch den Park. Sie erinnerte sich an ihre Schulzeit. Immer war sie Außenseiterin gewesen, nie hatte sie eine Freundin gehabt. Schon davor, im Kindergarten, hatte niemand sie gemocht … Einen solchen Einstieg sehe ich als Lektorin tatsächlich kritisch. Weiterlesen