Archiv der Kategorie: Allgemein

Schreiben auf Reisen – zwei Ratgeber und ein Seminar

Schreiben-auf-Reisen

Sommerzeit ist Reisezeit. Und wer gern schreibt, hält seine Erlebnisse nicht nur im Bild, sondern auch im Text fest. Die folgenden beiden Bücher halten eine Menge Tipps und Anregungen bereit. Weiterlesen

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Mit allen Sinnen schreiben

MitallenSinnen-BlogViele Menschen glauben, um fiktionale Texte verfassen zu können, sei eine besondere Einbildungskraft erforderlich. »Ich würde ja gerne schreiben, aber ich habe leider überhaupt keine Fantasie«, höre ich immer wieder. Ein Irrtum. Über die Fähigkeit, lebendig und authentisch zu erzählen, entscheidet nicht das »Ausdenken«, sondern das bewusste Wahrnehmen und die Erinnerung an Wahrgenommenes. Das gilt für realistische Literatur in gleicher Weise wie für fantastische. Beobachten Sie Menschen, Landschaften, Straßen und Häuser und Sie werden Stoffe, Handlungen, Charaktere und Schauplätze in Hülle und Fülle finden. Für die Geschichte, an der Sie gerade arbeiten, für die nächste und die übernächste. Nutzen Sie alle Sinne, nicht nur den Sehsinn, sondern auch die vier anderen: Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Halten Sie Ihre Beobachtungen in einem Notizbuch fest, das Ihr ständiger Begleiter sein sollte. Weiterlesen

Werbemittel Leseexemplare

Leseexemplare

Ihr Buch ist erschienen. Ein wunderbares Gefühl für jeden Schreibenden. Doch die Arbeit ist damit noch nicht zu Ende. Jetzt kommt es darauf an, dass es sein Publikum findet. Die wichtigste Währung für eine Neuerscheinung ist Aufmerksamkeit. Das Buch muss wahrgenommen werden, sonst verkauft es sich nicht. Durch Werbeanzeigen, Lesungen, Social-Media-Kampagnen, Besprechungen in den Medien, Empfehlungen durch Buchhändler oder – etwa bei Amazon oder Lovelybooks – durch die Leser wird die literarisch interessierte Öffentlichkeit angesprochen. Weiterlesen

Der Stoff, aus dem Geschichten werden

Erzaehlstoff

»Stoff, das fiktive oder realistische Material, das durch einen Autor gestaltet wird, der erfundene oder in Mythos, Religion, Geschichte, Zeitereignissen oder in der Dichtung anderer Autoren gefundene Geschehniszusammenhang (Fabel, Plot), den er einer Dichtung zugrunde legt.« So definiert der Literatur-Brockhaus den Begriff »Stoff«. Im Grunde hat der literarische Stoff dieselbe Funktion wie ein Kleider- oder Gardinenstoff: Er ist das Material, aus dem Geschichten geschneidert werden. Wie kommt man an einen geeigneten Stoff? Weiterlesen

Tanja Rörsch: »Praxishandbuch Buchmarketing«

Tanja Rörsch: Praxishandbuch BuchmarketingMöglicherweise ist das auch Ihre Wunschvorstellung: Sie beschränken sich ganz aufs Schreiben und andere kümmern sich darum, dass die fertigen Produkte zu den Lesern kommen. Doch ich muss Sie enttäuschen. Auch wenn Ihr Buch in einem Verlag erscheint, in dem Marketingprofis tätig sind, Sie müssen leider raus aus Ihrer Komfortzone. Sogar Bestsellerautoren müssen zu Interviews, Fototerminen und Lesereisen bereit sein. Kleine und mittlere Verlage wünschen oder fordern von ihren Autoren, dass sie in den sozialen Netzwerken aktiv sind und in verschiedenen Medien für ihr Buch werben. Wer selbst veröffentlicht, ist gezwungen, die gesamte Vermarktung in Eigenregie zu organisieren. Sinnvoll ist es, sich zunächst einmal einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Dazu ist das Praxishandbuch von Tanja Rörsch sehr gut geeignet. Weiterlesen

Eine Frage der Zeit: Präsens oder Präteritum?

Präsens oder Präteritum

Es ist eine der Fragen, die in meinen Seminaren am häufigsten und kontroversesten diskutiert wird: In welchem Tempus, also welcher Zeitform, soll ein Roman oder eine Erzählung geschrieben werden?

Eigentlich muss darüber nicht diskutiert werden. Erst das Erleben, dann das Erzählen. Am Anfang steht ein Geschehen, das anschließend zur Geschichte wird, so ist der folgerichtige zeitliche Ablauf. Deshalb ist das Präteritum die klassische Zeitform der Narration und zugleich die logische. Eigentlich. Weiterlesen

Schreiben in der Kölner Flora

Flora_GebaeudeGenießen Sie einen Frühlingsmorgen mit allen Sinnen, suchen Sie Ihren Lieblingsplatz im Iris-, Heilpflanzen- oder Gebirgsgarten und lassen Sie sich von betörendem Blumen­duft, Vogelgezwitscher und Blätterrauschen Gedichte oder Prosatexte in die Feder diktieren. Erfahren Sie außerdem, wie Goethe und andere Dichter den symbolischen Gehalt von Blüten und Blättern für die literarische Gestaltung nutzten. Und mit ganz viel Glück finden Sie Ihre ganz persönliche blaue Blume.

Schreibtipp


Suche nach der blauen Blume
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