Hervorgehobener Beitrag

Aus dem Lektorat. Neue Bücher mit Schreibtipps

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Erzählen im Präsens oder Präteritum? Was lässt sich aus Bestsellern lernen? Wie gelingen spannende Dialoge? Sind Füllwörter wirklich überflüssig? Braucht man einen Literaturagenten? Hilft Facebook beim Buchverkauf? Welche Fachbücher zum Schreiben und Veröffentlichen sind empfehlenswert? Weiterlesen

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Tipps für Kurzgeschichten

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»Plötzlich wachte sie auf. Es war halb drei. Sie überlegte, warum sie aufgewacht war.« Erinnern Sie sich an diesen Anfang? Er gehört zu der Kurzgeschichte Das Brot (1946) von Wolfgang Borchert, die jahrzehntelang in Schullesebüchern ihren festen Platz hatte. Ein perfekter Auftakt: drei Sätze, in denen kein Wort zu viel ist und in denen trotzdem Spannung aufgebaut wird. Weiterlesen

Brauche ich eine Literaturagentur?

Braucht man eine Literaturagentur?

Eine Literaturagentur zu haben, das war in Deutschland lange unüblich – im Unterschied etwa zum angloamerikanischen Raum. Allmählich setzt sich der Trend auch bei uns durch. Die großen Publikumsverlage vertrauen inzwischen eher auf die Vorauswahl der Agenten, als in den Fluten unverlangt eingesandter Manuskripte selbst nach Perlen zu fischen. Für Autorinnen und Autoren scheint die Einschaltung eines Vermittlers ebenfalls nur Vorteile zu bieten, nimmt er ihnen doch lästige Pflichten ab. Weiterlesen

So wird Ihre Lesung perfekt

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Mit Lesungen werben Sie für sich und Ihre Werke und haben – von Ausnahmen abgesehen – zusätzliche Einnahmen. Deshalb sollten Sie sich bietende Gelegenheiten nutzen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Unverzichtbar ist allerdings eine intensive Vorbereitung. Die erste Frage: Was sollten Sie lesen? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Weiterlesen

Schreibmotivation erkunden

Schreibmotivation

Freude ist eine wichtige Schreibmotivation (Foto: Panthermedia)

Wie arbeiten Autoren eigentlich? Wie organisieren sie die kreativen Prozesse? Welches Selbstverständnis prägt sie?  Diese Fragen stellten sich mir, als ich das Literaturmuseum der Moderne in Marbach besuchte. Dort erhält man spannende Einblicke in die Entstehung von Literatur. Wer die Lebensdokumente, Fundstücke, Zettelkästen, Notizbücher und Manuskripte der Schriftsteller und Schriftstellerinnen betrachtet, entwickelt ein Gespür für das eigene Tun und kann sich Klarheit verschaffen über individuelle Motive und Absichten seines Schreibens. Weiterlesen

Groß oder klein? Anredepronomen richtig schreiben

Anrede

»Bitte reichen Sie (oder sie?) mir das Brot«, sagte der Baron zu seiner Tischdame. »Kannst du (oder Du?) mir mal die Butter geben?«, sagte Karl zu Eva. – Dass die Orthografie ein weites und schwieriges Feld ist, wissen Sie aus eigener Erfahrung. Zusätzlich erschwert wird das Bemühen um korrekte Schreibweisen durch die verschiedenen Reformen der Reform und die absichtlichen oder unabsichtlichen Fehler im öffentlichen Sprachgebrauch. Selbst auf amtlichen Straßenschildern sind falsche Strassen auf dem Vormarsch. Zu den verbreiteten Problemfällen in Erzähltexten gehört die Schreibung der Anredepronomen, insbesondere in Dialogen. Weiterlesen

Ein Roman in einem Monat: NaNoWriMo

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Wenn Sie im Internet unterwegs sind, haben Sie bestimmt schon vom NaNoWriMo gehört, oder? Jedes Jahr im November häufen sich in den Autorenforen und sozialen Netzwerken die stolzen Erfolgsmeldungen über Seiten- und Zeichenzahlen, die innerhalb von vierundzwanzig Stunden produziert wurden, sowie die Klagen über verfehlte Tagesziele. Ich wollte wissen, was genau sich hinter der kryptischen Abkürzung verbirgt. Weiterlesen

Es ist Ihr Geld: Verwertungsgesellschaft Wort

VG-WortEine Frage an alle, die bereits veröffentlicht haben: Sie haben doch einen Wahrnehmungsvertrag mit der Verwertungs­gesellschaft (VG) Wort abgeschlossen, oder? Falls nicht, sollten Sie das dringend nachholen. Es sei denn, Geld spielt in Ihrem Leben keine Rolle. Ansonsten verzichten Sie auf Einnahmen, die Ihnen zustehen. Ihre »Sprachwerke« (so der Fachbegriff) werden nicht nur gekauft, sondern auch auf andere Weise genutzt, etwa vervielfältigt, ausgedruckt oder entliehen. Für die Nebenverwertungen zahlen Unternehmen (z. B. Hersteller von Kopiergeräten und Druckern) und Einrichtungen (z. B. Bibliotheken) Beiträge in einen Pool ein. Dieses Geld wird anschließend nach einem ziemlich komplizierten Schlüssel unter den Urhebern verteilt. Natürlich nur unter denen, die sich angemeldet haben. Deshalb sollten Sie das umgehend tun, wenn Sie es bisher versäumt haben (der 31. Januar ist immer das Stichdatum). Das macht kaum Mühe und ist kostenlos. Auf dem Registrierungs- und Meldeportal der VG Wort können Sie sich anmelden und zugleich den Wahrnehmungsvertrag abschließen. Weiterlesen