Archiv für den Monat März 2015

Geschichten hinter den Dingen

Alle Dinge können zum Schreiben anregen. Das können Fundstücke von Wanderungen oder Spaziergängen sein, Ausstellungsstücke im Museum, Schnäppchen vom Flohmarkt, Souvenirs und vieles mehr. Legen Sie den Gegenstand vor sich auf den Tisch oder – im Museum – setzen Sie sich davor, und betrachten Sie ihn ausgiebig, mindestens fünf Minuten, besser länger. Wenn möglich, nehmen Sie ihn in die Hand, betasten ihn, riechen daran. Vielleicht ist sogar etwas zu hören? Machen Sie sich Notizen. Suchen Sie bei einem offensichtlich schönen Gegenstand nach dem Makel, der Delle, dem Fehler. Wirkt er auf den ersten Blick unansehnlich, suchen Sie nach dem verborgenen Reiz, dem faszinierenden Detail. Welche Erinnerungen oder Assoziationen verbinden Sie mit dem Gegenstand? Welche Gefühle weckt er? Wer mag ihn hergestellt haben? Wer mag ihn genutzt haben? Welches Geheimnis birgt er? Fällt Ihnen eine Geschichte ein, in der der Gegenstand eine Rolle spielt? Oder erzählt er Ihnen selbst von seinen Erlebnissen? Schreiben Sie auf, was Sie erfahren.

Koeln-Brotfabrik-3

Wenn Sie Lust haben, an einem ganz besonders inspirierenden Ort nach Geschichten hinter Dingen zu forschen, sollten Sie sich zum Schreiben in der alten Brotfabrik am 19. März 2015 (17 bis 20 Uhr, Köln-Dünnwald) anmelden. Wo bis vor einigen Jahrzehnten Backwaren aller Art produziert wurden, arbeiten heute dreißig Künstler. Überall im Gebäude entdecken Sie Spuren der Vergangenheit und Impulse für alte und neue Geschichten. Anregungen finden Sie im Atelier der Künstlerin und Buchbinderin Petra Paffenholz, unserem Treffpunkt, aber auch an vielen anderen Stellen und vor allem in dem Atelier von Ines Braun, das einem Museum gleicht und eine wahre Fundgrube für skurrile Texte und Impressionen ist.

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